Hochzeit

Griechischer Wein

Griechischer Wein ist köstlich und wenn man ihn an einer kleinen, intimen Hochzeitsfeier bei Thessaloniki probieren darf ist er umso besser. Dazu noch ein guter Mix an wunderbaren Menschen die nach nur einem Tag dich spüren lassen das du Willkommen bist, auch als Dienstleister, ist die Reise nach Griechenland für eine Strandhochzeit komplett. Im Oktober, am Ende der Reisesaison von Griechenland gaben sich Tamara und Marc im Kreise ihrer engsten Familie und Freunde am Strand das Ja Wort. Was für tolle Worte oder? „Es gibt Paare die viben einfach“, sagte mal ein Freund zu mir. Und diese beiden hatten wohl den Vibe schlechthin. In der Schule kennengelernt, zusammen nach Berlin gezogen um zu studieren und nun die Hochzeit im Süden. Auch ihre Winterhochzeit ein Monat später habe ich aufgenommen, vom Feeling her natürlich ganz ganz anders, winterlicher und sehr romantisch. Diese kleine Feier am Strand war etwas besonderes für mich als Fotografin, es war meine erste Auslandshochzeit. Die Vorbereitungen in einem typisch griechisch eingerichteten Zimmer, die leicht chaotische Trauung am Strand, Fotoshooting mit Sunset hinter den Bergen, ein Festmahl wie es im Buche steht unter freiem Himmel und eine Rooftop Party mit sehr sehr sehr gutem Wein. Ahja und nicht zu vergessen der eiskalte Jacuzzi.

Es war eine gute und positive Erfahrung diese Hochzeit zu fotografieren und ich wollte sie unbedingt mal machen. Allerdings habe ich auch für mich festgestellt das ich nicht dazu geboren bin um von einer Hochzeit zu der anderen zu fliegen, ich bin kein „Destination Wedding Photographer“ und das ist auch komplett in Ordnung für mich. Für mich geht es bei den Hochzeiten wirklich um das kreative und ich genieße das jeden Moment bei der Arbeit. 

Und nun, viel Spaß beim schauen dieser wunderbaren Hochzeit. Es war ein Fest, danke euch beiden und eurer tollen Familie und Freunde für die Zeit. 

 

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Fotoshooting

Blume im Morgenfrost

Manchmal trifft man Menschen und da macht es sofort „bam“. Und wenn man sich mit der Zeit immer wieder zufällig über den Weg läuft und man sich schon nach einer kurzen Zeit im Schlossgarten in Erlangen auf ihr Schoß legen kann, über alles reden kann und man weiß: diese Person hört dir zu und diese Person versucht dich zu verstehen. Ein schönes Gefühl. Ich bin froh das ich dich getroffen habe, ich bin froh das du die Person bist du die bist. Weiblich auf einer freien Art, begeisterungsfähig und von Herzen aus Gut. Frühs um 7 aufstehen um beim Morgenlicht fotografieren zu können, Haare flechten in einem Auto, Hände und Füße nicht mehr spüren und das alles für diese Erinnerungen. Ich schreibe diese Zeilen gerade aus einem kleinen, einfachen Restaurant auf der Insel Koh Phangan. Ich freu mich unglaublich hier auf dich! 

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Life Reisen

Koh Tao

Der Moment in dem man in ein Flugzeug steigt ist immer noch toll für mich. Du steigst ein, du fliegst weg und vergisst die Heimat für eine Zeit. Deutschland scheint auf einmal ungreifbar und weit weit weg. In Bangkok angekommen entschied ich mich für den 60 Baht Bus und setzte mich neben einen älteren Mann. Er erzählte mir von seiner Welt, 75 und immer noch berufstätig. Er war vor allem in Südostasien unterwegs um arme Länder mit aufzubauen. „Life is good at the Khao San, trust me“. Der Bus beförderte mich direkt in die Altstadt von Bangkok, wo auch mein Hostel an einer recht belebten Straße lag. Ich wollte einfach nur schlafen und legte mich nach einem Straßenessen direkt in einer der Bienenwaben. Ich schlief wie ein Baby und traf am nächsten Abend Max aus England. Er verbrachte den Sommer in Ibiza und den Winter in England, er erzählte mir euphorisch Geschichten über den Ort Pai im Norden von Thailand und welche verrückten Sachen er dort erlebt hat. Wir chillten den ganzen Abend oben auf der Dachterasse, landeten Nachts in einer super schlechten Ping Pong Show und haben gesehen wie eine Coke Flasche mit einem Gesäß geöffnet werden kann. Ich bin durch ganz Bangkok mit einem Uber Roller gefahren um mein Visum zu verlängern. Bin Nachts durch die Lichter gedüst, die Hand weit ausgestreckt in den Himmel. Was für ein Gefühl. Eine Nacht konnte ich keine Sekunde schlafen, da am nächsten Tag mein Flug nach Koh Tao ging. Um 2 Uhr Nachts ging ich raus und schaute mich um. Gegenüber waren noch Menschen unterwegs und ab und zu heizte ein Motorrad oder Taxi durch die Straße. Ich hörte Musik, irgendwie ein erinnerungswürdiger Moment. Weiterlesen